Aktuelles

StadtRampe Grünes Zentrum

StadtRampe für das Zentrum von Bündnis 90/Die Grünen

Heute haben wir für das Grüne Zentrum von der Fraktion Bündnis90/Die Grünen in Göttingen mit einer Rampe ausgestattet. So kommen in Zukunft Rollstuhlfahrer Stufenfrei herein. Die heute ausgelieferte Rampe ist eine Spezialanforderungen, bei der wir den Umgebungsbedindungen Rechnung tragen mussten. So muss Rampe oben an der Treppe schräg angelegt werden, da vor der Tür ein Baum steht. Außerdem haben wir wegen der Länge der Rampe und dem Untergrund noch Füße unter der Rampe angebracht.

2016

Bereichsleitertagung des BSK

Dieses Wochenende waren wir auf der dreitägigen Bereichsleitertagung des Bundesverbands der Selbsthilfe Köperbehinderter. Thema der diesjährigen Veranstaltung war die barrierefreie Mobilität.

An dem Wochenende gab es fünf Vorträge. Der erste hatte den Titel: "Barrierefreiheit im Fernlinienbus: Lohnt sich das wirklich?" von Ulf Schwarz dem Geschäftsstellenleiter des BSK. Der zweite Vortrag, der den ersten thematisch ergänzt hat, hatte die Überschrift "Meldestellte für barrierefreie Fernlinienbusse". Inhaltlich ging es dabei um die Mobilitäts- und Reisekette beim Reisen. Also um die Buchung sowie Informationsbeschaffung, um die An- und Abreisephase für die es barrierefreie Infrastruktur bei den Verkehrsmitteln, Haltestellen und Toiletten braucht und um die Reisephase im Bus. Derzeit gibt es in diesem Bereich verschiedene Rechtsquellen, die in Hinblick auf dieses Thema zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Zentrale Richtlinien sind die UN-Behindertenrechtskonvention, verschiedene EG-Richtlinien und Verordnungen sowie die Sozialgesetzbücher. Spannend zu wissen ist für Menschen mit Behinderung bei dem Thema Barrierefreiheit in Fernlinienbussen vielleicht, dass ab 2022 alle Fernlinienbusse barrierefrei gestaltet sein müssen. An der Erreichung der Barrierefreheit wird derzeit gearbeitet. Hierfür werden technische Anforderungen definiert und weitere Richtlinien erarbeitet. Eine im Lastenheft verankerte Vorschrift wird zum Beispiel sein, dass es stets zwei Plätze für Rollstuhlnutzer geben muss.

Der dritte Vortrag hatte den Ausschluss von E-Scootern aus dem ÖPNV zum Thema. Derzeit klagt der Bundesverband der Selbsthilfe Körperbehinderter vor zwei Gerichten, da der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen die Empfehlung rausgegeben hat, E-Scooter im öffentlicher Personennahverkehr nicht mehr mitzunehmen. Diese Empfehlung fußt aber auf einem veralteten Gutachten und ist aus Sicht des BSK nicht Rechtskonform. Daher die Forderungen: Beförderung muss möglich bleiben, Erforderliche Sicherung muss möglich sein, keine strengere Haftungsfrage für Scooterfahrer als für andere Fahrgäste, Bundeseinheitliche Gesetzgebung zur Beförderung von Menschen mit Behinderung und Aufstellung von nicht diskrimierenden Beförderungsrichtlinien.

Im vierten Vortrag ging es um barrierefreie Mobilität und Tourismus. Dieser Vortrag wurde von Andre Nowak, dem stellvertretenden NatKo Vorsitzenden, gehalten. Die NatKo hat es sich zur Aufgabe gemacht touristisches und nicht touristisches Reisen für Menschen mit Behinderung einfacher planbar zu machen. Hierfür wurde ein einheitliches Kennzeichnungssystem eingeführt, welches die Phasen "Informieren und Planen", "Orientieren", "Unterkunft", "Assistenz", "Essen", "Freizeit", "Unterhaltung", "Einkaufen" und "Erinnerung" berücksichtigt. Das Motto bei der Kennzeichnung ist so viel Erhebungstiefe wie nötig und so wenig möglich. Der Gast soll abschließend auf Grundlage der Daten selber entscheiden können, ob sein Ziel für seine Ansprüche und Bedürfnisse geeignet ist.

Der fünfte und letzte Vortrag hatte den Titel "Barrierefreiheit in der öffentlichen Mobilität im Freistaat Sachsen" und wurde von Kerstin Vietze gehalten. Ziel des Projekts ist die Umsetzung der baulichen Barrierefreieheit für S-Bahnen, Straßen und Stadtbahnen, Stadt- und Regionalbusse sowie Sonderverkehrsmittel im ÖPNV. Im Rahmen des Vortrags wurde dargestellt, in welchen Bereichen die Akteure beschlossen haben, die barrierefreiheit nach DIN 18040 zu definieren und welchen Bereichen davon abgewichen werden soll.

Abschließend kann man sagen, dass wir viele Eindrücke mitgenommen haben und gerne im nächsten Jahr wiederkommen. Nach der Tagung sind wir dem Ziel Experten für das ganze Feld des barrierefreien Bauens zu werden, wieder ein Stück näher gekommen.

2016

Kennenlernen von Raul Krauthausen

Heute hat unser Geschäftsführer, Jonas Morgenroth, Raul Krauthausen in Berlin getroffen und kennengelernt. Sie haben sich ausgetauscht über verschiedene Themen rund um die Barrierefreiheit, Produktentwicklungen und aktuelle Trends im Bereich der Inklusion. Spannend war es die Arbeitsfelder von dem Verein Sozialhelden von Raul aus erster Hand dargestellt zu bekommen. Projekte wie Broken Lifts, die App Wheelmap oder die Kooperation mit Immobilienscout.

Wir freuen uns auf weitere Treffen in Zukunft und ein Netzwerk von dem am Ende hoffentlich alle profitieren.

2016

Neuer Partner - Die Sparkasse Göttingen

Wir freuen uns, die Sparkasse als Partner für unser Projekt StadtRampe gewonnen zu haben. Die Sparkasse unterstützt unser Vorhaben, in der Göttinger Innenstadt Barrieren abzubauen, finanziell. Der Projektträger, die Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V., hat 2.500 € zur Umsetzung des Projekts erhalten. So kann wieder ein Stück Weg geschafft werden auf dem Weg hin zu einer inklusiveren Gesellschaft.

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2016

Aktionstag für Menschen mit Behinderung

Heute haben wir am Aktionstag für Menschen mit Behinderung teilgenommen.

Zwei Stunden sind wir mitgelaufen, bei der von unserem Partner Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V. organisierten Veranstaltung. Wir haben unter anderem aufmerksam gemacht auf Missstände beim barrierefreien Wohnungsbau. Derzeit gibt es in Göttingen nur wenige barrierefreie oder rollstuhlgerechte Wohnungen. Im Verbund mit verschiedenen Akteueren aus Göttingen wollen wir hierzu einen Aktionsplan erarbeiten, um wohnen für Menschen mit Behinderung in Göttingen zu verbessern und zu ermöglichen. Gemeinsam mit den etwa 200 Teilnehmer haben wir darüber hinaus die fehlende Wahlfreieheit bei Hilfsmitteln und die Nichterfüllung der Behindertenquote in vielen Unternehmen angeprangert. Auch die Probleme bei der Teilhabe bei der Freizeitgestaltung, bei der wieder das barrierefreie Bauen im Vordergrund steht, wurde genannt.

Unterstützung für all diese Themen gab es vom Göttinger Landrat Reuter. Ebenfalls dabei war der Behindertenvertreter der Universität Göttingen und der Superintendent Friedrich Selter.

Insgesamt Stand die Veranstaltung unter dem Motto: "Es ist normal, anders zu sein"

2016